Low Fat oder low carb?

Member
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am 01. Juli 2007, 22.30 Uhr

Hi Jungs!

Da hier in der Food Area immer wieder die Frage auftaucht, ob man mit low carb oder mit low fat die besten Ergebnisse bzgl. diäten macht, möchte ich euch foldenden Artikel nicht vorenthalten:



Darüber sind sich alle Experten einig: Wer überflüssige Pfunde abnehmen möchte, muss seine Energiezufuhr reduzieren. Strittig war bislang jedoch, ob eine Reduktion der Fette oder der Kohlenhydrate sinnvoller ist. US-Ernährungsexperten sind der Frage auf den Grund gegangen.

Wissenschaftler der Tufts Universität in Boston sind der Ansicht, dass sowohl fettarme als auch kohlenhydratarme Diäten zum gewünschten Erfolg führen. In einer kontrollierten Studie mit 29 leicht übergewichtigen Erwachsenen verglichen sie eine kohlenhydratreiche Diät (60 Energieprozent) mit niedrigem Fettgehalt (20 Energieprozent) mit einer so genannten Low-Carb-Diät, die wenig Kohlenhydrate mit niedriger Blutzuckerwirksamkeit (40 Energieprozent) und mehr Protein und Fett (jeweils 30 Energieprozent) enthielt.
Während der gesamten Studiendauer von einem Jahr ergaben sich keine signifikanten Unterschiede bei den Wirkungen beider Diätformen auf Gewicht, Körperzusammensetzung, Blutwerte und Durchhaltevermögen. Die Studienteilnehmer mit Low-Carb-Diät verloren im ersten Halbjahr zwar ein Kilogramm mehr, nahmen aber im zweiten Halbjahr schneller wieder zu. Am Ende war die Gewichtsabnahme bei beiden Gruppen mit knapp acht Kilogramm gleich hoch. Die medizinischen Parameter wie Cholesterinspiegel und Blutzuckerwerte verbesserten sich bei beiden Diätvarianten gleichermaßen. Diese Studie zeigt also erneut, dass es beim Abnehmen nicht entscheidend ist, ob man Kohlenhydrate oder Fette reduziert.

Ausschlaggebend ist vielmehr, dass die Ernährungsumstellung langfristig praktiziert wird. Und das gelingt erfahrungsgemäß am besten mit einer abwechslungsreichen Ernährung ohne gravierende Einschränkungen der Lebensmittelauswahl.

Quelle: www.welt.de

Grüße

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cidh
Member
19 Beiträge
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01. Juli 2007, 22.37 Uhr

Wieso hab ich das Gefühl, das ich mit ausschlaggebend für diesen Thread bin :) :klatsch:

Aber "langfristige Ernährungsumstellung ohne Einschränkung der Lebensmittel" naja....aber will mich ja Sportbezogen ernähren und das Beste rausholen, wenn ich mich quer durch die Bank futter aber halt im Defizit wird das nix mit der schönen Defi, würde ich jetzt mal tippen. Zumal es bei den meisten ja nur für 1-2 Monate so eine Phase gilt, da kann man ja ruhig auf bewährte Systeme zurückgreifen oda? =)

Gast
19. Oktober 2007, 17.12 Uhr

Ich glaube,das für B.B. eine Low carb besser ist,carbs speichern Wasser und somit kommt keine richtige Defi zustande.Ich merke es an mir selber,wenn ich mal ein paar Tage die carbs runterfahre,komme ich mir einfach härter also nicht so schwammig vor.
Ist das richtig?



Gruß Lutin !!! :flaggede:

Easygainer
Member
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12. November 2007, 09.14 Uhr

Hi,

ich bin ja eher der Low carb nach LOGI Anhänger wo bis 40% der Gesamtkalorien aus Carbs noch Low sind.

30% sollten angestrebt werden.

Abgesehen davon das es sicher nicht weniger Wissenschaftler gibt die anderer Meinung sind (abhängig vom Studiendesign) ist es auf Low Carb leichter alle Vitamine zu bekommen als auf Low Fat.

Dazu frage ich mich BB spezifisch wie es bei einem Kalorienplus ausschaut. Wo wird jetzt die Körperzusammensetzung hingehen bei Low Fat mit einem konstant überhöhtem Insulinspiegel oder bei Low Carb mit taktischer Insulinkontrolle?

Never ending Story ;-)

Bye easy

Gast
14. Januar 2008, 17.09 Uhr

Original von Lutin
Ich glaube,das für B.B. eine Low carb besser ist,carbs speichern Wasser und somit kommt keine richtige Defi zustande.Ich merke es an mir selber,wenn ich mal ein paar Tage die carbs runterfahre,komme ich mir einfach härter also nicht so schwammig vor.
Ist das richtig?



Gruß Lutin !!! :flaggede:


Kann ich an mir auch feststellen, allerdings auch, dass ich nicht mehr so viel Power im training habe...!
Was da nun besser ist?

lg

bbstyle
Member
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14. Januar 2008, 17.14 Uhr

ich denke mal mit qualitativ hochwertigen carbs zur richtigen zeit kann man nix falsch machen und muss auch nicht zählen...

LG

Soulstorm
Member
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17. Februar 2008, 22.15 Uhr

Also ich denke auch mit Carbs kann man absolut nix Falsch machen. Vorallendingen darf man nicht vergessen wer in einer Diät ist brauch auch genügend Power beim Training und Carbs geben Power. Von Fettreichen Essen werde ich ziemlich Müde.

rascal
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27. Februar 2008, 20.29 Uhr

Original von Soulstorm
Also ich denke auch mit Carbs kann man absolut nix Falsch machen. Vorallendingen darf man nicht vergessen wer in einer Diät ist brauch auch genügend Power beim Training und Carbs geben Power. Von Fettreichen Essen werde ich ziemlich Müde.


jo, nur wenn du die carbs in einer diät nicht runterfährst, was dann? protein wohl kaum, fett sollte ohnehin niedrig liegen

Gast
03. Juni 2008, 09.57 Uhr

direkte frage hierzu:

welche prozentsätze nehmt ihr wofür?

wieviel bei lowfat?

ew / kh / f

und wieviel bei lowcarb?

ew / kh / f?


die wertangaben gehen überall auseinander.
und ist lowcarb automatisch atkins? oder gibts auch varianten?

und kommt mir jetzt bitte nicht mit der brigitte-diät... ;-)

Gast
03. Juni 2008, 11.40 Uhr

Hallo strahlender_Himmelskörper,
es ist immer die Frage was man mit der jeweiligen Diät oder sagen wir mit der entsprechenden Nährstoffverteilung erreichen will.

Also "Low fat" ist ja eher die klassische unter den Diäten, dabei liegt die Nährstoffverteilung bei ca:

KH 50-75%
EW 25-40%
F 5-10%
von der Gesamtenergie

Vorteil:
- möglichst große Auswahl der verschiedenen Lebensmittel

- die KH Speicher bleiben während der Diät gut gefüllt und die Trainingsintensität muss nicht so stark herabgesetzt werden

- Sättigungsgefühl ist oft stärker als bei anderen Diätformen

Nachteil:

- durch den niedrigen Fettanteil der Nahrung verringert sich die körpereigene Produktion an Androgenen, was unter Umständen zu einem Nachlassen an Muskelmasse führen kann

- Manche sportler haben aufgrund der hohen KH Zufuhr an bestimmten Stellen die sehr hartnäckig sind, ihr Fett abzubauen

-durch die KH`s ist der Insulinspiegel im Körper ständig erhöht, dh die Freisetzung der fett aus den depots sind nicht optimal.

- durch den ständigen schwankenden Blutzuckerspiegel, muss man auch mit Heißhungerattacken rechnen.



"Low Carb"
ist eher eine Mischform aus Low fat und einer "Anabolen Diät"

KH 30-40%
EW 30-40%
F 20- 30%

Beim Fett sollten hauptsächlcih "gute" Fette (Omega3) und einfach ungesättigte Fettsäuren zugeführt werden.

Vorteil:
- gute Sättigung durch das ausgewogene Verhältnis der Nährstoffe

- gesundheitlich günstig weil auf KH mit niedrigem Glykämischen Index geachtet wird.

- die körpereigene Produktion von Androgenen wird optimiert

- geistige Leistungsfähigkeit gut.

Nachteil:

Um eine korrekte prozentuale Verteilung der Nährstoffe zu gewährleisten, ist eine genaue Planung notwendig.


Atkins sprich eine "Anabole Diät" hat folgende Verteilung:

KH Zufuhr < 30Gramm/Tag (echt hart)
Fett Zufuhr bei ca. 60-70% der Gesamtkalorien.
EW wie bei einer klassiscehn Diät ca. 2- 2,5 g/kg/KG

willst du noch mehr wissen über die Anabole Diät?

Thomson
Member
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03. Juni 2008, 11.52 Uhr

Low Carb ist auch noch 200g Kohlenhydrate/Tag!

Ansonsten wird es da immer Unterschiede geben, wie die prozentuale Verteilung ist!

Allerdings sollten 30%, von den Gesamtkalorien, als Fett zu sich genommen werden!

Gast
12. September 2009, 21.06 Uhr

Kohlenhydrate speichern Wasser!

"Low-Carb-Diäten" umschreibt verschiedene Varianten der kh-armen Ernährung, z. B. LOGI, Kwasniewski, South Beach, SIS usw.

Atkins ist die strengste KH-Begrenzung für stärker Übergewichtige sehr gut geeignet, da man im Zustand der Ketose keine Hunger und auch keinen Appetit mehr verspürt und aufgrund der protein- und fettreicheren Ernährung automatisch zwischen Grundumsatz und Gesamtumsatz sich ernährt ohne großes Kalorienzählen auf sich nehmen zu müssen und sich zu geißeln...

Allerdings sollte man hier nicht verallgemeinern: es gibt 4 Phasen zu durchlaufen, wobei man in Phase I unter 20 g KH/Tag bleibt (für 14 Tage) um in Ketose zu kommen. Danach wechselt man in Phase II bis 30 KH und kurz vor Erreichen des Zielgewichtes kommen Phase III und IV, wobei in letzter Phase die KH´s langsam um 5 g je Woche erhöht werden, bis wieder eine Gewichtszunahme zu beobachten ist, dann wieder um 5 g KH´s gesenkt, bis das erreichte Zielgewicht erhalten bleibt.
Diese letzte Phase ist praktisch zum ausloten seiner persönlichen KH-Schwelle, die bei jedem anders hoch/niedrig liegt.

Der Großteil der praktizierenden "Anhänger" der Atkins-Diät konnte bei langfristiger Anwendung eine deutliche Verbesserung der Blutwerte und Beschwerdefreiheit bei verschiedenen medizin. Problemen sowie Medikamentenverzicht bei Diabetis II beobachten bzw. erreichen.
Ebenfalls fallen das Völlegefühl und das bekannte Mittagstief nach dem Mittagsessen weg... :)

terrencehill
Member
Keine Beiträge
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20. Januar 2017, 21.07 Uhr

Wenn man wirklich richtig Abnehmen möchte gilt vor allem das Stichwort Kaloriendefizit.
Nur wenn man ordentlich im Defizit ist, nimmt man auf Dauer ab. Das habe ich bei mir schon sowohl mit LowCarb als auch HighCarb Phasen festgestellt.
Auch hier gibt es gute Abnehm Tipps dazu.
Wenn man im Kaloriendefzit ist, empfehle ich aber High Carb, Low Fat. Hat bei mir deutlich bessere Kraftleistungen hervorgerufen im Fitnessstudio.

badboybike
Member
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22. Januar 2017, 10.15 Uhr

Alter! Du antwortest auf einen 7 Jahre alten Beitrag!!

Powerpaula
Member
Keine Beiträge
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03. März 2017, 12.10 Uhr

Also ich halte nichts von diesen komischen Diäten. Eine ausgewogene, fettarme und nicht unbedingt super kohlenhydratlastige Ernährung ist meistens am besten. Und abnehmen kann man am leichtesten durch viel Bewegung!

Hades
Member
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19. April 2017, 19.39 Uhr

was auch immer bei der ganzen Sache vergessen wird ist, WIE trainiert der Athlet. also auf welche art und weise. demnach sollte man die Ernährung gestelten.
wobei da insgesamt so viele Parameter eine rolle auf individueller ebene spielen, dass man aus meiner sicht gar keine klare aussage treffen kann.

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