Daniel Hill

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am 17. Dezember 2007, 11.05 Uhr

Daniel Hill WM-Qualifikation der Junioren 2007--klick mich




Kurzbiografie


Name: Daniel Hill
Nationalität:Deutsch
Geburtstag:21.02.1986
Geburtsort:Mainz
Größe:1,80m

Sprachen:Deutsch, Englisch , Französisch , Latein
Beruf:Student

Hobbys:Kochen, Essen gehen
Lieblingsessen:Sushi

Gewicht Offseason : 105-115kg
Gewicht Wettkampf: 100 kg

Studio: XXL Bodytown FFM
Betreuer: Francisco Guerrero

Training: Volumen + Heavy Duty
Ernährung: Lowfat
Lieblingsübungen: Kniebeugen, Kreuzheben
Bestleistungen: Kniebeuge: 300kg
Kreuzheben: 300kg
Bankdrücken: 180k



Ich wurde am 21. Februar 1986 in Mainz, mit stolzen 3900g, geboren und wuchs als einziger Sohn meiner Eltern, die beide von Beruf Lehrer sind, in Neustadt an der Weinstrasse auf.
Schon immer liebte ich große Mengen und vor allem gutes Essen und so kam es, dass ich schon immer etwas kräftiger war. Sowohl mein Vater, als auch meine Großeltern legten sehr viel Wert auf Kochen, was nicht zuletzt schon damals mein Interesse an der Zubereitung von Speisen weckte.
Mit 6 Jahren kam ich schließlich in die Grundschule und begann etwa zeitgleich mit dem Schwimmsport.

Nach dem Wechsel aufs Gymnasium und dem damit verbundenen größeren Lernstress beendete ich allerdings aus zeitlichen Gründen meine Schwimmlaufbahn. Nach knapp einem Jahr merkte ich, dass mir der sportliche Ausgleich fehlte und so begann ich schließlich, zusammen mit ein paar Klassenkameraden, in einem örtlichen Handballverein zu spielen.

Mit zunehmendem Alter wurde auch hier vermehrt auf Körperkraft Wert gelegt und so bot es sich für mich an, meinen Vater, der aufgrund einer Sportverletzung in einem Fitnessstudio trainierte, zu begleiten.

Damit begann also mein Studiotraining im Alter von 14 Jahren.
Zunächst ging es mir dennoch nur um die Minimierung des Körperfettes und so absolvierte ich fast ausschließlich stundenlanges Kardiotraining.
In Kombination mit der Ernährung, die ich immer weiter reduzierte, blieben von den 74kg Startgewicht nach 3 Monaten nur noch 53kg übrig.
Die Meisten, die diese starke Veränderung an mir miterlebt hatten, machten sich ernsthafte Sorgen, dass ich an Magersucht leide und nachdem ich nun immer mehr Gefallen an den Körperformen von Bodybuildern fand, beschloss ich mein Kardiotraining auf Gewichtstraining zu verändern.
Es folgte nun eine Zeit, in der meine Prinzipen total umschlugen,
Statt immer weniger zu essen, aß ich nun soviel ich konnte.
Mir war lediglich bekannt, dass man Reis essen sollte und viel Protein.
So aß ich jeden Tag mindestens ein Kilo Reis, alle Fleischvorräte, die mir daheim unter die Finger kamen, sowie unzählige Proteinshakes über den Tag verteilt.
Über die Jahre passte ich mein Training immer wieder meinem Wissen, welches ich versuchte ständig zu erweitern, an und nahm innerhalb von nur zwei Jahren auf 120kg zu.
Die Form war natürlich alles andere als akzeptabel und so begann ich eine erste Testdiät im Januar 2003.

Hier kam mir wieder mein oft engstirniges Durchhaltevermögen zugute und ich reduzierte mein Gewicht um 35kg in 5 Monaten.

Damit wusste ich, dass ich auch eine Wettkampfdiät bestreiten könnte und begann nach einer erneut übermäßigen Offseason mit 122kg, am 1.1.2004 meine erste Wettkampfvorbereitung.
Ohne größere Erwartungen, aber dennoch unbrechbarer Entschlossenheit, startete ich mit 87kg, nach14 Wochen Diät, auf der Newcomer DM und konnte meinen ersten Titel erringen.
Die Siegesserie hielt sogar bei der Baden-Würrtemberg Meisterschaft an, wo ich zwei Wochen später den unumstrittenen Titelfavoriten Michael Münz besiegen konnte.

Eine Woche später musste ich mich jedoch auf der DM mit einem 2. Platz gegen Michael geschlagen geben.

Mein Fehler lag im Versuch mich innerhalb einer Woche doch noch in die Juniorenklasse II zu drücken. Doch 4 kg waren leider nicht mehr abzuhungern.
Ich wusste jedoch, dass dies erst der Anfang war und so begann ich eine Woche danach mit meinem Aufbau für die nächsten Wettkämpe.


2005 erlangte ich zunächst mein Abiturzeugnis und plante die Diät erst wieder für die Herbstsaison. Inzwischen betrug mein Gewicht wieder 116kg.

Die Vorbereitung verlief ähnlich glatt, wie die Erste, jedoch befiehl mich 2 Wochen vor der DM eine schwere Bronchitis.

Mit starkem Husten quälte ich mich auf den Großen Preis von Hessen und errang trotz alledem den Gesamtsieg der Junioren.

Die darauf folgenden Tage sollten allerdings eine große Herausforderung werden.

Nachdem ich nun neben den gewöhnlichen Grippesymptomen immer stärkeres Fieber bekam, blieb mir der Weg zum Arzt nicht erspart und ich musste nun Antibiotika nehmen. Mehr als einen Tag Trainingspause hielt ich nicht aus und so kämpfte ich einfach weiter.

Dementsprechend verunsichert, ob es noch reichen könnte, kam ich zur DM. Körperlich total am Ende und dennoch vom Willen besessen auf die Bühne zu gehen. Obgleich vieles schief gegangen war gegen Ende der Diät, so reichte es an diesem Tag schließlich doch zum einstimmigen Klassensieg, sowie dem Gesamtsieg.


Zu diesem Zeitpunkt dachte ich zunächst an ein Ende meiner Juniorenzeit. Ich leistete meinen Zivildienst ab und bemühte mich um einen Studienplatz.

Nach einigen privaten Rückschlägen und der geringen Hoffnung auf eine freie Studienstelle, fand ich jedoch wieder meine Zuflucht im Wettkampfsport.

So begann ich meine Diät im Juli 2006 und startete mit gerade einmal 107kg Einstiegsgewicht. Es sollte eine völlig neue Erfahrung werden, denn so leicht war ich zu diesem Zeitpunkt nie gewesen. Nach gut einem Monat Diät erhielt ich dann doch einen der Studienplätze und hatte somit den Umzug zu planen. Als dieser Stress beendet war, kam dann auch gleich die Antrittsklausur. Alles in allem mehr als ungünstige Vorraussetzungen, aber durchhalten wollte ich so oder so.

Nach meinem enttäuschenden Abschneiden beim Donau Cup (bei dem ich den 2. Platz belegte), war ich nun unter Zugzwang. Mein härtester Konkurrent David Walli hatte sich derartig verbessert, dass mir klar wurde, dass ich nur in Topform eine Chance hätte.
Es blieben fünf Wochen, in denen mein Mentor Francisco Guerrero das Äußerste aus mir herausholte.

Alles lief perfekt und so konnte ich erneut meinen DM-Titel, wieder mit Idealpunktzahl und Gesamtsieg, verteidigen. Auch 2007 legte ich nun mein volles Vertrauen in meinen Mentor und Betreuer Francisco Guerrero und ich sollte auch dieses Jahr nicht enttäuscht werden. Nach einer Aufbauphase, die mich bis auf 118kg brachte, starteten wir gemeinsam unser Projekt Junioren-WM 2007 in Budapest.
18 Wochen Diät sollten also vor mir liegen und Rückblickend auf alle Höhen und Tiefen der Diät kann ich sagen, dass es noch nie so perfekt lief. Auch dieses Jahr beobachtete Franz meinen Körper und dessen Verhalten auf die Diätumstellungen und perfektionierte meine Vorbereitung von einem Tag zum Nächsten. Ich kann also in eine noch idealere Zukunft unserer Zusammenarbeit blicken.

Dieses Jahr kam allerdings noch ein weiterer entscheidender Faktor für die optimale Bühnenperformance hinzu. Mein Posingcoach und guter Kumpel Murat Sariatli.
Ich wusste, dass um den Titel zu gewinnen und um den Traum zu verwirklichen, alles wirklich perfekt sein musste und Murat legte sein ganzes Herzblut in meine Bühnenpräsentation.
Beim Auftritt selbst war dann schließlich Brian Nold immer an meiner Seite und einen besseren Backstagebetreuer kann man sich als Athlet gar nicht wünschen.

Am 2.12.2007 war ich dann schließlich am Ziel meiner Träume angelangt und ich kann es wirklich nur wie einen Traum beschreiben. IFBB Junioren Weltmeister 2007. Alles war einfach perfekt an diesem Tag und die Emotionen die man bei einem derartigen Erfolg durchlebt sind einfach unbeschreiblich
Diese Saison hat mir wieder einmal gezeigt, wie wichtig das Umfeld für jeden Athleten doch ist und ich bin stolz diese Menschen um mich herum gefunden zu haben, ohne die das alles nie möglich gewesen wäre.

Mit diesem Erfolg im Rücken und der Gewissheit meine Freunde zu haben, auf die ich immer vertrauen kann, blicke ich nun zuversichtlich in Richtung neuer Ziele und Aufgaben.

Wer über sich selbst hinauswächst, ist im Stande Großes zu vollbringen. Nutze jeden Augenblick und bleibe Dir und Deinen Träumen treu. Das ist, um was es im Leben geht. Das ist Bodybuilding.



Sportliche Erfolge

2004
Int. Deutscher Newcomer Pokal 2004 Gernsheim (87kg)-- 1. Platz
Baden-Württemberg Meisterschaft Schorndorf (85 kg)--Junioren Schwergewicht 1.Platz + Gesamtsieg
Deutsche Meisterschaft Germering (84,5kg)-Junioren Schwergewicht 2.Platz

2005
Großer Preis von Hessen/Rheinland-Pfalz (89 kg)--1. Platz
Int. Deutsche Meisterschaft (89kg) Junioren Schwergewicht 1.Platz und Gesamtsieg

2006
Donau Cup 2006 (94,2kg)--Junioren--2.platz
Internationale Deutsche Meisterschaft (91,8kg)--Junioren II--1.Platz und Gesamtsieg


2007
Int. deutsche Meisterschaft Junioren II 1. Platz und Gesamtsieg
World Amateur Championships - IFBB, JuniorOverall Winner
World Amateur Championships - IFBB, Junior - HeavyWeight, 1st


Quelle und Homepage-Daniel Hill--Klasse Homepage,sehr viele infos und immer Aktuell :O :O
Klick mich

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Gast
17. Dezember 2007, 15.24 Uhr

schon absolut top, der junge. :O :O

kein ding! der junge ist super! komplette entwicklung, schöne linien...

Cabal
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17. Dezember 2007, 17.04 Uhr

Finde ich auch klasse!
Musste zwar kurz ungläubig auf seine Kraftdaten schauen, doch dann sah ich im 3 Bild seinen Rückenstrecker und denke mir na.. mit ein bissel mehr offsesaon Gewicht drauf, doch sehr wahrscheinlich... 8o :)................ ;(


gruß

freitag13
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17. Dezember 2007, 20.28 Uhr

sieht top aus gefällt mir sehr gut :O

Gast
30. Dezember 2007, 14.42 Uhr

Vielen Dank für das nette Profil.
Habe mich sehr gefreut es hier zu finden :O

Meine Website ist seit gestern auch auf einem sehr aktuellen Stand und in den nächsten Tagen/Wochen folgen noch einige weitere Galerien von aktuellen Shootings der letzten Tage...

@eraser
2005 + 2006 hab ich aber auch ein paar Wettkämpfe bestritten...
normalerweise wird immer 2004 vergessen ;-)

Gast
30. Dezember 2007, 14.49 Uhr

Hallo Daniel, schön dich auch hier zu lesen. Hat Spaß gemacht mit dir auf der WM. Auch wenn du der einzigste Junior unter uns "alten Säcken" warst :)

Gruß
Gunnar

eraser
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30. Dezember 2007, 15.37 Uhr

hi daniel---erst mal hallo :sch26: toll das du die zeit gefunden hast bei uns vorbei zu schauen :O
du hast ein riesiges potential und wenn alles glatt läuft und du gesund bleibst wirst du sicher deinen weg gehen.

ich werd deine fehlenden wettkämpfe selbstverständlich nachtragen--meißt schau ich auf -- musclememory.com/ --leider sind da meißt nur die wichtigsten wk eingetragen.

lg eraser

Gast
30. Dezember 2007, 15.39 Uhr

Naja sind nur die 3 Gesamtsiege bei den Junioren die fehlen :). Das ist bisher einmalig und wird wohl so schnell nicht mehr zu toppen sein.

Gast
30. Dezember 2007, 16.25 Uhr

Nee, nee, nee....haben wir bald alle zusammen?
Erst der sympathische Bartträger, dann das Nackendrück-Monster und jetzt auch noch so ein Jungspund mit Hammer-Körper.

Ich wechsel demnächst mal besser die Sportart.
Der lokale Skatclub sucht noch Mitglieder..... ;(


;-)

MfG
M.

eraser
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30. Dezember 2007, 16.34 Uhr

na komm, stell dein licht nich so untern scheffel ---essen ,essen, essen dann wird das schon :) :duck: :duck: ;-)

Gast
30. Dezember 2007, 16.35 Uhr

...und dann werd ich sympathischer, drücke ü200kg im Nacken und sehe aus wie Daniel?????

:) :) :)

MfG
M.

eraser
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30. Dezember 2007, 16.39 Uhr

wenn die erde ne scheibe wäre mit sicherheit :) :) ;-)

eraser
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30. Dezember 2007, 16.48 Uhr

@daniel --deine offseason pics sind schon etwas "ÄÄH" *räusper--[SIZE=10]Massig[/SIZE] :-))---hälst du das immer so in der off season oder wirst du das in zukunft etwas kontrollierter handhaben.
is schon recht hefftig,wenn ich mir vorstelle das das ja jedes mal wieder runter muss.

Gast
30. Dezember 2007, 16.56 Uhr

15kg Übergewicht sind relativ normal und auch nötig für effektiven Aufbau, bei einem Schwergewichtler ?!

Sofern nicht irgendetwas Lukratives in Aussicht ist (Gastauftritt, Fototermin etc.), muss das schon so sein...

Von Jahr zu Jahr, bzw. von Diät zu Diät bleibt die Form zudem immer besser, je mehr Grundmuskulatur vorhanden ist...
Ein Profi mit 120kg wirkt auch noch mit 135kg gut in Form, während ein Amateur, der beim Wettkampf 85kg wiegt, bei 95kg schon nicht mehr vorzeigbar ist. Die meisten zeigen nur nie diese Bilder ;)

Gast
30. Dezember 2007, 17.03 Uhr

Danke Daniel Das könnte mir jetzt auch weh tun ;-)

eraser
Member
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30. Dezember 2007, 17.06 Uhr

wieviele wochen oder monate im jahr bist du in wk form--und wie lange brauchst du um diese zu erreichen.

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