15 kg in 3 Monaten?

Lou Epstein
am 27. Februar 2009, 15.54 Uhr

Guten Tag,

das folgende Problem betrifft mich nicht persönlich, aber meinen Onkel.

Er ist 64 Jahre alt, wiegt 100 kg bei ~ 1, 80 m, kann aufgrund von starken Rückenschmerzen keinen Sport ausüben und hat sich folgendes Ziel gesetzt:

Er möchte innerhalb von 3 Monaten 15 kg abnehmen, anschließend langsam, aber sicher die 80 kg erreichen und sich genau da gewichtstechnisch einpendeln.

Nun ist es so, dass mein Onkel nach keinem festen System vorgeht und eher der Typ ist, der, wenn er abnimmt, die Nulldiät-Schiene fährt.

Das wollte ich ihm ausreden und ihm einen Ernährungsplan erstellen, allerdings ist mir schon ziemlich schnell bewusst geworden, dass ich da zu wenig Ahnung von besitze.

Ich hätte eine GROßE BITTE an Euch:

Könntet ihr mir Vorschläge für einen Ernährungsplan für meinen Onkel geben?

Seine Vorlieben "gesunder" Art sind vor allem Spinat, Fenchel, Krustentiere (und Vollkornbrot).
Desweiteren sollten die Speisen möglichst nicht den Cholesterinwert erhöhen, also im besten Falle keine Eier oder fettes Fleisch.

Im Grunde genommen isst er aber alles; da gibt es quasi keine Einschränkungen für eure Vorschläge.

Vielen Dank im Voraus, falls sich jemand dazu bereit erklärt.

Falls es noch irgendwelche Rückfragen geben sollte, stellt sie bitte.

Antworten

Thomson
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27. Februar 2009, 22.05 Uhr

Was sind den die Rückenschmerzen...gerade deswegen sollte er dann Sport machen ;-)

Er sollte nichts extremes machen...sonst steigt die Gefahr des Jojo-Effekts überproportional an! :-(-(
Soll heißen:
Das was er erreicht, ist im nu wieder futsch...daher er keine sportliche Belastung macht, bzw. die Ernährungsform zu einseitig ist!

Er muss erstmal eine Gewöhnung erzielen...vorher ist es realtiv was er essen soll!
Und alt Sport...

Gast
27. Februar 2009, 22.59 Uhr

Also die Rückenschmerzen bestehen schon lange Jahre;

er wurde bereits mehrmals operiert, bei einer Operation haben die Ärzte einen Fehler gemacht und einen Nerv eingeklemmt, desweiteren folgte eine künstliche Hüfte und leider ist er an Parkinson erkrankt.

Genau deshalb halte ich auch so eine Radikal-Diät für viel zu gefährlich, belastend und ungesund.

Desweiteren ist das schlecht möglich, dass er Sport machen kann. Er hat diese Schmerzen fast dauerhaft beim Gehen und die belasten ihn wirklich sehr.

Immer, wenn er mal weniger auf die Waage gebracht hat, wurden die Rückenschmerzen etwas besser.

Aber, wie gesagt, er machte eben immer so eine Art Nulldiät bzw. extrem wenig Essen und so war das Ursprungsgewicht im Handumdrehen wieder erreicht.

Das einzige, was ich mir denken könnte, wären ein paar Minuten auf einem Fahrradergometer, aber die paar Minuten bringen es doch auch nicht wirklich.

Ob da mal die Belastung nicht unnötig zu hoch für den kleinen Kalorienverbrauch ist!?!?

Dieses Mal soll die Diät nicht nur ein kurzes Abenteuer sein, sondern da soll schon eine grundlegende Änderung vorgenommen werden.

Ich dachte, das Sinnvollste wäre, viele kleine Mahlzeiten, wodurch man bestenfalls abnimmt, aber trotzdem ein Sättigungsgefühl erlangt.

Vielen Dank noch mal im Voraus, falls mir jemand hilft!!!

Gast
27. Februar 2009, 23.34 Uhr

Ich habe vergessen, zu erwähnen, dass mir durchaus bewusst ist, das Fahrrad fahren nicht nur Kalorien verbrennt, sondern auch den Stoffwechsel anregt, aber die Belastung dabei ist für meinen Onkel dennoch ziemlich hoch.

Das ist, vor allem, bei seiner Krankheit doch ein hohes Risiko.

Dieses schnelle Abnehmen ist auch nur ungesund, das weiß ich selbst.

Aber was wäre denn, unter Berücksichtigung aller Umstände, die gesündeste Abnehm-Methode / Ernährungsplan?

VIELEN DANK IM VORAUS

Thomson
Member
2 Beiträge
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28. Februar 2009, 02.28 Uhr

Dann hat er es aber noch nicht lange...oder?!
Der Gewichtsverlust wird automatisch kommen...die enormen Anstrengungen werden ihren Tribut zollen :((

Wird dein Onkel medikamentös behandelt? (L-Dopa-Präparate, Dopaminagonisten, COMT-Hemmer)

Ausreichende Bewegung ist wichtig, um die allmähliche Verminderung der Mobilität so lange wie möglich hinauszuzögern.
Bei fortgeschrittener Krankheit Krankengymnastik nötig.

-> Sport ist unabdingbar
-> Taiji, Qigong, Yoga sowie Akupunktur und Massagen sind auch gut

Ernährungsbasis:

- 6-8 kleine Mahlzeiten/Tag (Medikamente fördern Übelkeit - daher sollte der magen nicht leer sein)
- Getreide, Getreideprodukte, Kartoffeln, Gemüse können ohne Probleme gegessen werden
- je nach dem auch schauen wie der Schluckmechanismus funktioniert (Essen dann entsprechend anpassen)
- tierischer Fette wie Fleisch, Wurst, Butter, Käse, Eigelb minimieren bzw. in Grenzen halten
- min. 2-3 Liter/Tag trinken
-> Im allg. sollte auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden (Thema: ausreichende Nährstoffzufuhr)

Diese Krankheit bedarf ärztlicher Inophutnahme :!: :!:
Sie sollte nicht von Mitgliedern eines Internetforums mit "Tipps und Tricks" behandelt werden!
Sofern also noch Unklarheiten vorhanden sind, bitte einen Arzt aufsuchen! :O

Das Wissen hab ich auch "nur" aus dem Internet (da ich mich vor paar Wochen schon mal damit beschäftigt habe)

Ich wünsche deinem Onkel alles Gute, auf dass die Krankheit langsam fortschreitet und so wenig Nebenwirkungen wie möglich auftreten!

Gast
28. Februar 2009, 13.31 Uhr

Vielen Dank für deinen Rat und deine netten Worte.

Antworten

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